Berühmte Attraktionen in Berlin
Berlin entdecken: Die 13 wichtigsten Berliner Attraktionen
Berlin ist eine lebendige Weltstadt, die reich an Historie, Kunst und Kultur ist. In dieser spannenden Stadt gibt es so viel zu erkunden, dass die Entscheidung schwerfällt. In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen ersten Einblick in die 13 bedeutendsten Attraktionen, die Sie bei Ihrem Besuch in Berlin unbedingt erleben sollten.
- Brandenburger Tor: Das Sinnbild der Wiedervereinigung und des Friedens
- Reichstagsgebäude: Amtssitz des Deutschen Bundestages
- Fernsehturm am Alexanderplatz: Mit 368 Metern das höchste Bauwerk Berlins
- Humboldt Forum: Ein Forum für Kultur, Kunst und Wissenschaft
- Holocaust-Gedenkstätte: Mahnmal für die ermordeten Juden Europas
- Gendarmenmarkt: Einer der reizvollsten Plätze Berlins
- Checkpoint Charlie: Der bekannteste ehemalige Grenzübergang in Berlin
- Weltzeituhr: DER Anlaufpunkt für Reisende und Berliner
- Kurfürstendamm: Berlins gefragte Einkaufsstraße
- Schloss Charlottenburg: Eine der weitläufigsten und wichtigsten Schlossanlagen
- Berliner Mauer: Geschichte zum Anfassen überall in der Stadt
- Museumsinsel: Ein Kunstdistrikt der besonderen Sorte
- Nikolaiviertel: Berlins erstes und ältestes Wohnviertel mit Altstadt-Charme
Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor zählt zu den wichtigsten Wahrzeichen in Berlin. Es ist das einzige erhalten gebliebene Stadttor Berlins, das bis 1989 die Trennung zwischen Ost- und West-Berlin verkörperte. Seit dem Mauerfall hat es sich zum Symbol der deutschen Einheit entwickelt. Das Tor ist jederzeit für die Öffentlichkeit zugänglich.
Reichstag
Das Reichstagsgebäude, kurz Reichstag, ist seit 1999 der Sitz des Deutschen Bundestages. Nicht nur der spiralförmige Aufstieg in die gläserne Kuppel lohnt sich. Bereits von der Dachterrasse aus haben Sie einen beeindruckenden 360-Grad-Panoramablick über Berlin. Außerdem können Sie mit dem Audioguide viele wichtige Informationen über das Gebäude erfahren. Die Kuppel und die Dachterrasse des Reichstags sind täglich für Besucher geöffnet. Der Besuch setzt eine vorherige Reservierung unter folgender Adresse voraus: https://www.bundestag.de/besuch/anmeldung.
Fernsehturm
Der Fernsehturm ist eines der Wahrzeichen Berlins: Zu DDR-Zeiten errichtet, ist er heute ein Symbol für die ganze Stadt. Wer in Berlin weilt, kommt an diesem Bauwerk nicht vorbei. Kein Wunder: Der Berliner Fernsehturm auf dem Alexanderplatz ist mit insgesamt 368 Metern das höchste öffentlich zugängliche Gebäude Europas. Von der Besucherplattform auf circa 200 Metern Höhe genießt man einen grandiosen 360-Grad-Rundblick über die gesamte Metropole. Berlin von oben at its best!
Humboldtforum
Das Humboldtforum, direkt gegenüber der Museumsinsel gelegen, ist von zahlreichen anderen Berliner Sehenswürdigkeiten wie dem Berliner Dom, dem Berliner Fernsehturm, dem Nikolaiviertel und der Friedrichswerderschen Kirche gesäumt. Auf einer Fläche von etwa 30.000 Quadratmetern entsteht ein unverwechselbarer Ort der Erfahrung und der Begegnung. Zweifellos ein Ort mit außergewöhnlicher Geschichte, für Kultur und Wissenschaft und ein Ort, der Gegensätze vereint. Herausragende Sammlungen und ein vielseitiges Programm aus Ausstellungen, Events und digitalen Angeboten ermutigen jeden Besucher, über die Welt von gestern, heute und morgen nachzudenken.
Holocaust-Mahnmal
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal, erinnert im historischen Zentrum Berlins an die rund sechs Millionen Juden, die unter der Herrschaft Hitlers und der Nationalsozialisten getötet wurden. Es wurde von Peter Eisenman entworfen, besteht aus 2711 quaderförmigen Betonstelen, steht auf einer etwa 19.000 Quadratmeter großen Fläche südlich des Brandenburger Tors und ist öffentlich zugänglich.
Gendarmenmarkt
Für viele ist der Gendarmenmarkt der schönste Platz in Berlin. Wenn er nicht, wie derzeit, eine einzige Baustelle wäre. Drei monumentale Bauwerke umgeben den Platz in Berlin-Mitte: der Deutsche Dom, der Französische Dom und das Konzerthaus. Jede Epoche der wechselvollen Berliner Geschichte hat hier architektonisch ihre Zeichen hinterlassen.
Checkpoint Charlie
Checkpoint Charlie war einst der bekannteste Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin. Heute erinnert ein Museum an die Geschichte dieses Ortes und die dramatischen Vorkommnisse, die dort stattfanden. Am 13. August 2000 wurde eine originalgetreue Replik der ersten Kontrollbaracke eingeweiht. Die aufgestapelten Sandsäcke sind mit Beton anstelle von Sand gefüllt. Auf der Zimmerstraße erinnert, wie in anderen Teilen von Berlin-Mitte, eine Doppelreihe aus Pflastersteinen an den Verlauf der Berliner Mauer.
Weltzeituhr
DER Treffpunkt auf dem Alexanderplatz ist die Weltzeituhr. Und das bereits seit ihrer Aufstellung in den späten 1960er Jahren. Die bekannte Uhrenanlage wurde kurz vor dem 20. Jahrestag der DDR im Jahr 1969, zu dem auch der Fernsehturm eröffnet wurde, eingeweiht.
Kurfürstendamm
Der Kurfürstendamm, der auch kurz Ku'damm genannt wird, ist eine 3,5 Kilometer lange Haupteinkaufsstraße im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie erstreckt sich vom Rathenauplatz im Ortsteil Grunewald bis zum Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Der Ku'damm ist von Handel und Gastronomie geprägt und gilt als einer der touristischen Hotspots im ehemaligen Zentrum des Berliner Westens.
Schloss Charlottenburg
Das Schloss Charlottenburg ist die größte und bedeutendste Schlossanlage der einstigen brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und deutschen Kaiser in Berlin. Nach erheblichen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg weitgehend restauriert und ausgestattet, ist die ehemalige Sommerresidenz eine der wichtigsten Attraktionen Berlins. Originalgetreu eingerichtete Räume, eindrucksvolle Zimmerfluchten und hochkarätige Kunstsammlungen, das Porzellankabinett, die Schlosskapelle und das Schlafzimmer Friedrichs I. zählen zu den Glanzpunkten im Alten Schloss.
Berliner Mauer
Die Berliner Mauer war einst das Symbol des Kalten Krieges. Heute ist sie ein Mahnmal für die deutsche Einheit. Die Überreste der Mauer können noch heute entlang des ehemaligen Grenzstreifens besichtigt werden. Die Gedenkstätte Berliner Mauer veranschaulicht, wie das Leben am Grenzstreifen mit Blick auf die Mauer aussah. Vom Aussichtsturm an der Bernauer Straße aus kann man den Todesstreifen sehen und ein Gefühl dafür bekommen, welche Distanzen überwunden werden mussten. An der East Side Gallery kommt man als Berlin-Besucher nicht vorbei. Die 1,3 Kilometer langen Überreste der Berliner Mauer wurden nach der Wende von verschiedenen Künstlern bemalt - so wurde der einstige graue Trennwall zur längsten Open-Air-Galerie der Welt.
Museumsinsel
Die Museumsinsel wurde 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Sie setzt sich aus fünf Museen zusammen: Altes Museum, Neues Museum, Alte Nationalgalerie, Bode-Museum und Pergamonmuseum. Im Jahr 2019 wurde die James-Simon-Galerie als neues Besucherzentrum eröffnet. Am nördlichen Ende der Spreeinsel erheben sich der Berliner Dom am Lustgarten sowie das Humboldt Forum.
Nikolaiviertel
Kleine Häuser, schmale Gassen: Wer das historische Berlin erkunden möchte, sollte sich unbedingt im Nikolaiviertel umsehen. Das Nikolaiviertel in Mitte, zwischen Rotem Rathaus und Humboldt-Forum, ist ein bedeutender Teil der Berliner Stadtgeschichte und das älteste Wohngebiet Berlins. Im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, wurde es zwischen 1980 und 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins wiederaufgebaut. Rund um die Nikolaikirche entstand auf nahezu mittelalterlichem Grundriss ein Ensemble aus historischen Bürgerhäusern und Plattenbauten.
Na, haben Sie Lust bekommen, die schönsten Attraktionen in Berlin zu entdecken? Von historischen Bauwerken bis hin zu moderner Kunst gibt es hier wirklich alles zu sehen. Auch abseits der ausgetretenen Touristenpfade können Sie aufregende Orte entdecken. Wenn Sie weitere Tipps für Ihre Berlin-Reise benötigen, schauen Sie sich gerne unsere anderen Blogbeiträge an. Wir sehen uns in Berlin!